Unsere Sprache beeinflusst nicht nur die Bilder im Kopf, sondern auch die Wahrnehmung der Welt.

Die alleinige Verwendung maskuliner Substantive oder Pronomen, das sogenannte  generische Maskulinum, lässt Menschen, die damit konfrontiert werden, zuerst an Männer denken. Frauen sind zwar auch gemeint, werden aber meist nicht mitgedacht. Das kann dazu führen, dass sie sich oftmals weniger angesprochen fühlen.

Ein sensibler Umgang mit Sprache hat zum Ziel, alle Geschlechter mit einzubeziehen, zu repräsentieren und die Vielfalt zu würdigen.

Aus redaktionellen Gründen oder zur besseren Lesbarkeit werden aktuell im deutschsprachigen Internet sowohl die männliche, als auch die weibliche Form gewählt.

Um dem Gender-Gap Rechnung zu tragen, kann auf der eigenen Website ein sogenannter Gender-Hinweis eingebaut werden. Dieser beschreibt immer die Gründe für die verwendete Form und zielt darauf ab, alle Geschlechter mit einzuschließen.

 

Beispiele für Gender-Hinweise

Wie ein gelungener Gender-Hinweis aussehen kann, sehen Sie hier oder bei der Allianz:

 

 

Auch Freenet hat das unserer Meinung nach sehr gut umgesetzt:

 

Mustervorlagen für Gender-Hinweise

Sie möchten auf Ihrer Website auch einen Gender-Hinweis platzieren? Dann finden Sie nachstehend 2 Gender-Hinweise, die Sie frei verwenden können:

Zur Verbesserung der Lesefreundlichkeit unserer Website, verwenden wir an einigen Stellen die männliche Form bei Personenbezeichnungen oder personenbezogenen Hauptwörtern. Wir möchten darauf hinweisen, dass diese Begriffe grundsätzlich für alle Geschlechter gelten und unsererseits keine Wertung enthält.

 

Auf unserer Website wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers verzichtet und das generische Maskulinum angewendet. Wir möchten darauf hinweisen, dass dies aus rein redaktionellen Gründen geschieht und keinerlei Wertung beinhaltet.