Der Erfolg einer Website steht und fällt damit, wie gut die Seite zu finden ist. Denn der beste Content ist nutzlos, wenn niemand ihn liest. Wer von Google & Co. gefunden werden will, der muss seine Seite für deren Ranking attraktiv machen. Die OnPage-Optimierung ist sozusagen das Fundament für die Suchmaschinenoptimierung. Denn hier werden die Grundlagen für alle anderen Optimierungen direkt auf der eigenen Seite geschaffen.

Google macht die Spielregeln

Bisher ist es den Crawlern der Suchmaschinen nicht wirklich möglich, einen Text, der als Bild eingebunden wurde, zu durchsuchen. Auch Frames erschweren die Arbeit der Suchmaschine. Es wäre allerdings trotzdem ein großer Fehler, es damit zu übertreiben oder wahllos Keywords zu verteilen. Denn das verringert nicht nur die Stärke der einzelnen Wörter, sondern wird von Google eventuell sogar durch ein schlechteres Ranking bestraft. Bei den Keywords ist weniger manchmal mehr, gerade nach den ganzen Updates in 2012. Daher erscheint es sinnvoll, sich auf wenige gut recherchierte Begriffe zu beschränken und diese vor allem in die Seitentitel mit einfließen zu lassen.

Erste Fehler bei der Erstellung vermeiden

Viele kleine Fehler können bereits bei der Erstellung der Seite oder des Onlineshops vermieden werden. So ist es wichtig einen treffenden Seitentitel zu vergeben, Überschriften gut zu strukturieren und Texte individuell zu gestalten. Besonders die Texte und Produktbeschreibungen sind relevant. Denn durch sie wird die Website später über viele Suchbegriffe zu finden sein. Außerdem bieten Beschreibungstexte Hintergrundwissen und zusätzliche Informationen immer auch gleich einen bedeutenden Mehrwert für Kunden. Zusätzlich dazu können, wenn das sinnvoll ist, dynamische URLs in statische umgeschrieben werden. Zudem sollten Alternativtexte für Grafiken und Bilder zur Verfügung stehen. Sinnvoll sind statische URLs immer dann, wenn die Texte nicht ständig verändert werden. Das ist zum Beispiel beim Impressum, dem Home-Text oder allgemeinen Erklärungen der Fall.

Der Teufel liegt im Detail

Leider sind nicht alle Optimierungsfehler so offensichtlich, wie die oben genannten. Der Teufel steckt also im Detail. Trotzdem sollte, wenn möglich alles behoben werden. Denn höhere Ladezeiten, schlechte oder unpassende Titel oder Beschreibungs-Tags können zu Verlusten im Ranking führen. Das ist ärgerlich, denn oft sind die Fehler schon mit kleinen Handgriffen, wie zum Beispiel dem Verzicht auf Frames und dem Auslagern von CSS-Dateien zu beheben. Damit Google doppelten Content nicht einfach zusammenfasst und mehr oder weniger willkürlich entscheidet, welche der beiden Seiten in der Suchmaschine erscheint, ist es auch wichtig, Canonical Tags zu setzen.