WDF * IDF

21.01.2014 | News

Mit dem Rechenschieber sprachliche Resultate erzeugen

WDF*IDF ist im Grunde etwas ganz Natürliches. Die noch recht neue Wunderwaffe im Kampf um die besten Plätze bezieht ihre Schlagkraft aus der Erkenntnis, dass die beständige Wiederholung der immer gleichen Zauberformel auf Dauer nervt. Jedes Wort steht in einem Zusammenhang, der ihm erst seine Bedeutung verleiht und die verschiedenen Seiten einer Medaille beleuchtet. Ebenso lässt es sich meist durch ähnlich bedeutungsvolle Worte ersetzen, was zu seiner Erklärung beiträgt, Nuancen aufzeigt und in jedem Fall für Abwechslung sorgt und die Aufmerksamkeit aufrechterhält. Bei WDF und IDF geht es um die Anzahl und Art der Auftritte von Wörtern innerhalb eines Textes und in einer Reihe von verwandten Texten, in dessen Kontext er zu betrachten ist. Das sind in der Regel Websites, die mit den gleichen Keywords arbeiten, aber größere Erfolge zu verzeichnen haben.

Vertrauen schaffen durch Dokumente

Einer, der es ganz nach oben geschafft hat beim aktuellen Ranking einer beliebten Suchmaschine, stellt einen beziehungsreichen Zusammenhang her zwischen IDF, WDF und der Termgewichtung. In der Darstellung der Faktoren, die Einfluss auf das Ranking nehmen, nehmen die Suchterme aber nur einen einzigen Platz unter Dutzenden anderer Aspekte ein, die genauso zu berücksichtigen sind. Dabei ist auch von Vertrauen die Rede, von Konformität und von sozialen Signalen. Ein Hauptaugenmerk wird auf die Informations-Architektur gerichtet, auf externe Verlinkungen und das Besucherverhalten. Bei näherer Betrachtung zeigt sich jedoch, dass sämtliche Rankingfaktoren auch ihrerseits beeinflusst werden können. Um auf dieser Ebene Vertrauen zu schaffen, werden Dokumente herangezogen, die jederzeit abrufbar sind.

Termgewichtung vor Keywordhäufigkeit

Die Termgewichtung, nicht mit der von Terminen zu verwechseln, lässt sich durch die Verwendung einer nicht ganz leicht zu handhabenden Formel klar und deutlich berechnen. Einfacher wird es, wenn man sich auf das zu erstellende Dokument beschränkt, womit der guten alten Keywordhäufigkeit wiederum nahe gekommen wird. Und dann kommt nicht das semantische Umfeld der verwendeten Schlüsselbegriffe zum Tragen, sondern die Nachbarschaft der Website zu anderen Seiten, die sich um dasselbe Thema bemühen. Folglich müssen die Suchmaschinenresultate tragfähige Balken für das Gerüst eines weiteren Dokuments abgeben, innerhalb dessen Häufigkeit und Verteilung nach neuen Regeln bestimmt werden. Das verkompliziert die Berechnung noch ein wenig, sie nimmt in jedem Fall mehr Zeit in Anspruch, als für die schlussendliche Texterstellung vorgesehen ist. Lohnenswert ist sie vor allem, wenn viele Inhalte zu generieren sind.

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