Die Keyword-Strategen müssen wohl wieder ein wenig umdenken, seitdem der schillernde Vogel seine Schwingen ausgebreitet hat. Die Fokussierung auf einen einzelnen Schlüsselbegriff reicht nicht länger aus, um interessant zu wirken. Es ist die Qualität des Inhalts, die fortan immer stärker zählt. Googles Hummingbird Update erfordert scheinbar, die Bedürfnisse des Users exakter vorauszusehen und sie vorab zu erfüllen. Wenn jemand beispielsweise biografisch nach einer bekannten Persönlichkeit sucht, lässt sich naheliegend unterstellen, dass er Anteil an den Lebensdaten seines Stars nimmt und von leichter Hand geführt auf einer Webseite landen sollte, die solche Daten bereitstellt.

Neben dem generellen Interesse, das geweckt werden muss, ist es auch wichtig, das behandelte Thema mit allen seinen relevanten Aspekten darzustellen. Bei der Eingabe einer simplen Suchanfrage ist Google längst so schlau, die Absicht zu erkennen, die dahintersteckt, um im Moment der Anteilnahme erschöpfende Auskünfte bereitstellen zu können. Es kommt in Zukunft einfach mehr auf den Zusammenhang an, den herzustellen Frustrationen vermeidet und verhindert, dass ein aufgekommenes Interesse wieder erlahmt.

Bereits bewährte Muster in den Suchanfragen sind ein entscheidender Hinweis für weiteres Vorankommen und die Vernetzung mit themenverwandten Seiten genauso. Man braucht dem User im Grunde nur ein wenig auf die Finger zu schauen, um zu wissen, was ihn bewegt. Wenn man dann noch seine Gewohnheiten gebührend in Rechnung stellt, dürfte damit der Weg zu noch größerem Erfolg schnell geebnet sein. Sobald ein Mitbewerber in Erscheinung tritt, ist sicherzustellen, dass er damit nicht alleine steht. Auch Linktexte sollten semantisch optimiert sein und damit die gesamte Bandbreite der Wolke erfassen.