Content ist alles

15.03.2012 | News

Wer eine Website betreibt, wird sich meist früher oder später zwangsläufig mit der Frage auseinandersetzen müssen, wie man den Traffic der Seite steigern kann. Dies hängt natürlich nicht unwesentlich mit dem Suchmaschinen-Ranking zusammen.

Es gibt immer noch zahlreiche Website-Betreiber, die denken, mit ein wenig Linkaufbau sei es getan. Dabei ist SEO so viel mehr als das. Es kommt vor allem auf hochwertige Inhalte an. Texte sollten keinesfalls nur für die Suchmaschinen geschrieben sein, sie sollten vielmehr den (menschlichen) Lesern einen Mehrwert bieten. Das heißt natürlich nicht, dass die Kriterien der Suchmaschinen dabei außeracht gelassen werden sollten, doch die Algorithmen, mit denen Google und Co. Websites hinsichtlich ihrer Relevanz bewerten, kommen den Anforderungen der Internetnutzer an eine gute Webseite immer näher. Schließlich sind die Suchmaschinenbetreiber daran interessiert, den Nutzern möglichst relevante Ergebnisse für ihre Suchanfragen zu liefern. Dass mit Hilfe von einfachen SEO-Maßnahmen Webseiten nach oben gepusht werden, die inhaltlich schwach sind, soll dagegen verhindert werden.

Das beste Beispiel für diese Entwicklung ist das Panda-Update von Google, das im vergangenen Jahr auch in Deutschland umgesetzt wurde. Dabei wurden Websites mit wenig oder schlechten Inhalten massiv abgewertet. Internetseiten mit hochwertigen, aktuellen Inhalten dagegen haben von Google Panda profitiert.

Wie definiert sich guter Content?

Eine gute Frage, was eigentlich guten Content ausmacht. Kommt es dabei nur auf Rechtschreibung und Grammatik an? Und welche weiteren Faktoren werden in die Bewertung mit einbezogen?

Zunächst geht es durchaus auch um Rechtschreibung und Grammatik. Doch auch das Sprachniveau kann gemessen werden – zumindest können die englischen SERPs nach diesem Kriterium gefiltert werden.

Auch die Struktur eines Textes spielt eine Rolle. So ist es besonders bei langen Texten sinnvoll, sie in Absätze einzuteilen und für die einzelnen Absätze Zwischenüberschriften zu vergeben. Das zeugt von einem wohl überlegten Aufbau und ist ein Beweis dafür, dass der Text nicht einfach lieblos „zusammengeschustert“ wurde.

Ebenso spielt die Recherchetiefe eines Textes eine Rolle. Zu jedem Thema gibt es schier unendlich viele Texte im Netz. Wenn man sich von den anderen abheben möchte, muss man gut recherchieren und dem Leser interessante, neue Informationen bieten.Ein klar erkennbarer roter Faden trägt ebenso seinen Teil dazu bei, Inhalte aufzuwerten.

Ein weiterer Faktor, der auch vor Google Panda schon eine wichtige Rolle gespielt hat, ist die Einzigartigkeit der Inhalte – Stichwort Unique Content. Doppelter, geklauter und kopierter Inhalt wird radikal abgestraft.

Zusammenfassend lässt sich also festhalten: wer in erster Linie für die Leser schreibt und nicht für die Robots, kommt damit auch bei den Suchmaschinen gut an.

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