Es ist offiziell: Suchende nutzen Google häufiger mit ihren mobilen Endgeräten als mit festen Desktop-PCs. Google sprach die neue Tatsache so aus: „In fact, more Google searches take place on mobile devices than on computers in 10 countries including the US and Japan. “

Was auf den ersten Blick eine starke Veränderung zu sein scheint, war doch relativ vorhersehbar, denn: Jedes Android-Gerät (>80% Marktanteil) wird mit Google als Suchmaschine vorinstalliert ausgeliefert. Tablets gehen wohl nicht in die Statistik ein, da Google diese mit denselben Formaten füttert wie Desktop-PCs.

Doch wie reagiert Google auf diese neue Situation? Google arbeitet an neuen mobilen Werbeformaten. Diese wurden bereits vorgestellt und ernteten größtenteils positives Feedback. Doch was ist so toll und neu an den neuen Werbeformaten? Zunächst ist es dank neuer Tools wesentlich einfacher, die Anzeigen individuell an die jeweilige Bildschirmgröße anzupassen. Außerdem stehen Werbenden nun neue und einfache Tools zur Verfügung, die es ihnen ermöglichen, Buchungsvorgänge und Kaufaktionen direkt aus den Anzeigen heraus zu starten.

Darüber hinaus gibt es neue Funktionen und Statistiken, die das geräteübergreifende Tracking sowie die Attribution von Konversionen stark vereinfachen. Äußerlich erfreuen sich die Werbeanzeigen über ein neues Design, welches innovativer zu bedienen und im grafischen besser auf Smartphones ausgelegt ist.

Google hat große Probleme damit, die mobilen Suchanfragen genauso zu monetarisieren wie die Desktop-Suche. Nur jeder dritte verdiente Dollar des Unternehmens kommt derzeit, trotz der Dominanz von Android und den Google-Apps, von den mobilen Geräten. Dies liegt vor allem daran, dass auf kleinen Bildschirmen weniger Platz für Werbung ist. Auf lange Sicht könnte dies ein ernstes Problem für Google werden. Dieses Problem wurde von Google selbst verkündet und lässt vermuten, dass sich der Großkonzern nun mehr darauf konzentriert, dieses Problem zu lösen. Denn Google finanziert sich immer noch hauptsächlich durch Werbeeinnahmen und das dürfte auf absehbare Zeit auch so bleiben.