Früher, als der Verkauf nur über den stationären Einzelhandel lief und der Paketbote noch nicht jeden Wunsch bis an die Wohnungstür gebracht hat, hieß es immer: “Der Kunde ist König”. Heute, mit Fokus auf E-Commerce & Co., heißt es eher: “Content is king“. Aber da stellt sich die Frage, wie gelange ich mit welcher Art von Inhalten im Ranking weiter nach vorne? Und: Wie erkennen Suchmaschinen hochwertigen Inhalt?

Das Spiel mit den Keywords

Die Lehren davon, möglichst viele Keywords, on- und offpage, unterzubringen, sind längst überholt. Wer heute im Ranking seine Position verbessern möchte, muss etwas mehr tun. Themen, die den zentralen Keywords nah sind, sollten ganzheitlich betrachtet werden. Somit erhöht sich die Relevanz der Inhalte für eine möglichst große Menge an Usern. Als nützlich erweist sich hierbei auch, mit verschiedenen Kombinationen des Hauptkeywords zu spielen. Dies erweitert den Kreis der Treffer und kann das Ranking positiv beeinflussen. Zusätzlich deckt es die unterschiedlichen Varianten der Suchanfragen der User ab.

Kommt es auf die Länge an?

Nicht ganz. Aber zu wenig ist auch nicht gut. Es ist erwiesen, dass die vordersten Platzierungen bei Google ca. 800 Wörter lang sind. Jedoch zählt die Suchmaschine keine Worte und gibt nur Ergebnisse mit möglichst vielen Wörtern aus, sondern legt viel Wert auf relevanten Content. Wird dem User ein guter Inhalt – kurz oder lang – geboten, so ist die Wahrscheinlichkeit höher, weiter vorne im Ranking ausgegeben zu werden.

Lesbarkeit von Texten für verschiedene Zielgruppen anpassen

Neben der Anzahl und Art der verwendeten Keywords spielt auch die Lesbarkeit von Texten eine große Rolle für das Ranking. Google unterscheidet hier sogar nach den Themen für verschiedene Zielgruppen. Die Suchmaschine erkennt anhand der Suchbegriffe, ob es sich eher um eine fachliche oder eine allgemeine Suche handelt. Je nachdem, an welche Zielgruppe sich der Inhalt richtet, desto eher sollten die Texte für die jeweilige Zielgruppe geschrieben sein, um besser zu ranken.

Die Sache mit der Werbung

Selbstredend, dass Popups & Co. beim Surfen ziemlich nervig sind. Dies nervt aber nicht nur den User, sondern scheinbar auch die Suchmaschine. Gut rankende Suchergebnisse weisen im Durchschnitt weniger Werbung auf und wohl demzufolge auch hochwertigere Inhalte auf.

Last, but not least: Medien machen’s locker

Relevante, gut geschriebene Texte mit umfangreichen Informationen sind ein Sache. Aber niemand liest gerne seitenlange Texte, ohne eine kleine Auflockerung zwischendurch. Diese kann durch die Einbindung von Bildern und Videos geleistet werden. Das mag auch Google. Ideal ist zum Beispiel einen Teil des Inhalts nochmal in einem gedrehten Video zu erläutern oder thematisch passende Bebilderungen in den Text einzubauen. Das schafft Fläche für weitere Keywords, hilft aber auch dem User dabei ein angenehmeres Lesen zu erleben und den Inhalt besser zu verstehen.