Es soll ja Zeiten gegeben haben, in denen absichtlich möglichst auffällige, orthografische Fehler eingebaut wurden, um den Aufmerksamkeitswert der Werbung zu steigern. Heutzutage ist es gerade umgekehrt. Wer sich zu viele Abweichungen von der Rechtschreibung oder auch der Grammatik leistet, fällt durch das Raster der Suchmaschinen und schneidet demzufolge beim Ranking mitunter schlechter ab. Da muss man sich nur so manche Seite anzusehen, um zu wissen, warum sie so schwer zu finden ist.

Ganz anders verhält es sich dagegen bei der Suche. Selbst wer nur Bruchstückhaftes eingibt, wird voll und ganz verstanden. Technisch gesehen stellen fehlerhafte Schreibweisen also keine Schwierigkeiten dar, es ist wohl die Frage, wie viel Mühe man sich mit seinem Kunden geben will. Wenn der simple Abgleich zum Erfolg verhelfen soll, müssen die jüngst gespeicherten Wörterbücher als Grundlage dafür dienen. Nur gut, dass keine erneute Rechtschreibreform droht. Mit dem Wohlverhalten bezüglich gewisser Regeln der Grammatik ist es ohnehin etwas schwieriger. Missverständlich wird es ganz und gar, wenn Wörter so verdreht sind, dass sie einen anderen Sinn ergeben.