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Voice Search zählt im Jahr 2017 zu einem der großen Trends. Anstatt Fragen einzutippen, werden sie nur ausgesprochen und das Gerät reagiert. Siri, Alexa und Cortana könnten somit bald neben „Ok Google“ massenweise vertreten sein. Doch löst Voice Search tatsächlich die herkömmliche Suche ab?

Bisher mussten Fragen in eine Suchmaschine eingetippt werden, damit eine Antwort gefunden wird. Mit Siri, Alexa und Cortana gehört dies schon lange der Vergangenheit an. Tatsächlich geht der Trend immer stärker in Richtung Voice Search. Googles CEO Sundar Pichai bestätigte sogar, dass in den USA rund 20 Prozent aller Suchanfragen nur noch via Stimmeingabe getätigt werden. Jedoch stehen die Entwickler hinter den stimmgesteuerten Suchen vor einem großen Problem. Während Englisch zu den eher „einfachen“ Sprachen mit leichter Grammatik zählt, ist Deutsch wesentlich schwieriger zu verstehen. Die Komplexität, welche sich aus Grammatik, Semantik und Orthografie erschließt, ist noch nicht maschinenbereit.

Dass Voice Search noch lange nicht ausgereift ist, zeigen zahlreiche Probleme. Kurze wie lange Suchphrasen werden im gleichen Ausmaß behandelt. Dennoch können längere Suchanfragen mitunter genauere Suchergebnisse liefern. Bisher sind die Suchergebnisse noch größtenteils identisch, egal ob die Eingabe über ein Mikrofon oder eine Tastatur erfolgt ist. Ob sich das ändern wird, ist derzeit nicht absehbar.