War es bislang zwingende Voraussetzung zur Nutzung diverser Google- Services, ein Google+ Konto einzurichten, so ist dies inzwischen nur noch optional bzw. für einige wenige verbliebene Dienste notwendig. Damit geht Google einen ersten Schritt in die richtige Richtung, denn der Nutzer möchte nicht in soziale Netzwerke gezwungen werden. Der gesellschaftliche Druck, in sozialen Netzwerken aktiv zu sein, ist inzwischen groß genug. Viele Dienste und Informationen lassen sich bislang – nicht nur bei Google – nur noch in Verbindung mit einem Konto bei dem einen oder anderen sozialen Netzwerk in Anspruch nehmen.

Google hat mittlerweile erkannt, dass Nutzer die in ein solches Netzwerk gezwungen werden, dieses nur selten aktiv mitgestalten oder zu dessen Erfolg beitragen. Nur, wer sich freiwillig anmeldet, wird auch bedacht sein, alle Möglichkeiten auszuschöpfen.